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28. März 2018

„Ein besonderes Erlebnis nicht alltäglicher Art “

					
          

Das Ensemble Il dolce Conforto beschloss mit Ihrem Konzert „Sacred Salterio“ in der Martin-Luther-Kirche Linz am 26. März den Passionsschwerpunkt der musica sacra Reihe. Dabei sorgte nicht nur das selten zu hörende Salterio für einen außerordentlichen Hörgenuss, sondern auch der mitgereiste Sopranist Francesco Divito konnte das Publikum durch seine einmalige Stimme verzaubern.
Christine Grubauer vom "Neuen Volksblatt" berichtete:

„Die Eigenart dieses Sängers, ohne Stimmbruch das Sopranfach zu beherrschen, ermöglicht ihm das Repertoire der Kastraten des 17. und 18. Jhdts. So gestaltete er mit erstaunlich zurückhaltender Bravour die koloraturreichen Verzierungen des Domenico Merola (1770) und die Klagelieder und Lamentazione seconda per Giovedi Santo la Serva (1781).“
Zudem fand die virtuose Darbietung von Francesco Divito eine ideale Ergänzung in der meisterhaften Spielweise des Salterios durch die Linzerin, Franziska Fleischanderl. „Im Konzert gab’s eine Lektion zur Karwoche aus den Lamentationen des Jeremia des neapolitanischen Hoforganisten Domenico Merola, der Sopranpartie und das solistische Salterio ideal verschränkt.“ (OÖN)
Aber auch die weiteren Mitglieder des Ensembles Il dolce Conforto, Jonathan Pesek am Violoncello und Magdalena Hasibeder an der Orgel, konnten genauso überzeugen, wie die anderen. „Dazwischen platzierten sich Soli für die Continuospieler des Ensembles "Il dolce conforto": Magdalena Hasibeder brillierte mit einer Orgelfuge von Nikola Porpora, und Jonathan Pesek wählte die G-Dur-Cellosonate von Luigi Boccherini.“(OÖN)

Der Begeisterungssturm nach dem Konzert war groß, was das Ensemble zu einer besonderen Darbietung animierte: „Als Danke für großen Applaus ein Klosterfund – die mitreißende Arie von Antonio Caputi, die seit 240 Jahren zum ersten Mal wieder zu hören war.“ (OÖN)



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