Aktuelles

12. April 2018

Feines von der Bach-Dynastie


Das Konzert am Sonntag, 22. April in der Minoritenkirche bietet Einblicke in die wunderbare Vokalmusik der Bachschen Familie: Sonaten und Gesänge von Johann Sebastian ("Ich armer Mensch"), Johann, Heinrich und Johann Michael Bach.

Fragt man nach den Wurzeln von Johann Sebastian Bachs Kunst, so richtet sich der Blick unweigerlich auch auf seine komponierenden Vorfahren. Dass wir von ihnen heute noch etwas über die Leistungen der älteren Bach-Familie wissen, ist im Wesentlichen dem Sammeleifer von Bach selbst zu verdanken, dessen Notenbibliothek etwa 20 geistliche Vokalwerke seiner Vorfahren bewahrte. Für diese familiengeschichtliche Sammlung hat sich seit dem späten 18. Jahrhundert die Bezeichnung „Altbachisches Archiv“ eingebürgert, woraus im Jahr 1935 zwei Denkmäler-Bände veröffentlich wurden. Die Originale waren seit Ende des Zweiten Weltkriegs für mehr als 50 Jahren verschollen und konnten erst jüngst im Staatsarchiv der Ukraine in Kiew aufgefunden werden. Ingesamt liegen nun in der Bibliothek der Sing-Akademie zu Berlin mehr als 200 brüchige, vergilbte Notenblätter: das musikalische Vermächtnis von Bachs Vorfahren.


Zum Konzert
Von Vätern & Verwandten

Sonntag, 22. April 2018, 17.00 Uhr, Minoritenkirche

Jan Petryka, Tenor

Gesangsquartett der Anton Bruckner Privatuniversität OÖ

Martina Schobersberger, Cembalo & Orgel

AMANI Ensemble Linz



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