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12. April 2019

Mit Gesang ein Stück Himmel in den Alltag holen


Domkapellmeister Josef Habringer im Gespräch über Passionsmusik

Was wäre Weihnachten ohne „Stille Nacht“ oder Ostern ohne „Der Heiland ist erstanden“ und das „Osterhalleluja“? Wie arm wäre unsere Liturgie, hätten wir keine Musik, und damit meine ich sowohl den Volksgesang (mit und ohne Orgel- oder Instrumentalbegleitung) wie auch die an den Feiertagen besonders gestalteten Gottesdienste.

Wenn wir singen, bringen wir unseren Glauben zum Ausdruck

"Für die Kirchenchöre steht wieder die intensivste Zeit im Kirchenjahr bevor: die Gestaltung der Karwoche mit Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Osternacht und Ostersonntag. Die Musik hat dabei nicht die Funktion des Pausenfüllers oder dient nicht zur Behübschung unserer Feiern, sie ist Teil der Liturgie, Ausdruck von Hoffnung und Heil und wesentlicher Bestandteil der Festlichkeit unserer Feiern. In der Musik berühren einander Himmel und Erde. Musik und Gesang vermögen, uns, die im Wort verkündeten Wirklichkeiten emotional zu vermitteln. Sie sind wesentlich Teil der Verkündigung, weil sie in unser Herz dringen, und uns so eine Ahnung der jenseitigen Welt vermitteln können und uns hin und wieder ein Fenster in den Himmel öffnen. Wenn wir singen, bringen wir unseren Glauben zum Ausdruck und üben uns ein in die heilsame Botschaft vom Reich Gottes."

Josef Habringer singt mit dem Vokalsextett VOICES das Passionskonzert am 14. April (17 Uhr) in der Ursulinenkirche. LAMENTATIONS

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Josef Habringer

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