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17. Dezember 2019

Raritäten der Alten Musik zum Dritten Advent


Was für ein herrliches drittes Adventkonzert!


„Je näher das Weihnachtsfest rückt, umso empfänglicher zeigt sich das Publikum für auf historischen Instrumenten aufgeführte Alte Musik.“ – zu diesem Schluss kam Georgina Szeless vom Volksblatt. Und sie scheint recht zu haben: die Minoritenkirche war am vergangenen Sonntag fast bis zum letzten Platz gefüllt und die gelungene Aufführung von Raritäten der Alten Musik wurde vom Publikum mit begeistertem Applaus belohnt.


„Am Pult des vokal-instrumentalen Klangkörpers stand Domkapellmeister Wolfgang Kreuzhuber, dessen Konzertentdeckungen über seine Orgelbetreuung hinaus bekannt sind. Als eine österreichische Premiere wurde die instrumental groß besetzte Adventkantate „Lasset uns ablegen die Werke der Finsternis“ vom ältesten Bach-Sohn Wilhelm Friedemann vorgestellt und es wurden gleich alle Mitwirkenden des Abends ins strahlende Licht ihrer Fähigkeiten gestellt: der von Kreuzhuber 1992 gegründete Chor des Konservatoriums für Kirchenmusik der Diözese Linz, ein von Konzertmeisterin Petra Samhaber-Eckhardt angeführtes und mit erfahrenen Musikern gebildetes Barockensemble sowie ein Vokalquartett von Martina Daxböck (Sopran), Martha Hirschmann (Mezzo bis Alt), Bernd Lambauer (Tenor) und Gerd Kenda (Bass). Dass sie alle zu Spezialisten ihres Faches ausgebildet sind, ließ sich in den verschiedenen Abschnitten der Werkfolge heraushören. Sowohl in den sattelfesten Chorstimmen als auch den ausdrucksvollen Arien, Chorälen und Rezitativen verriet sich die Beherrschung der Kunst der Rhetorik zu Bachs Zeiten – die gesetzmäßige Artikulation und die Balance zwischen Hebung und Senkung – und bestimmte ihre musikalische Ästhetik.“ (Volksblatt)



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