Programm:
Johann Sebastian Bach
Schwingt freudig euch empor - Prima Parte BWV 36
Kantate zum 1. Advent
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 659 / Gordon Safari (Arr.)
Aus "Achtzehn Choräle von verschiedener Art aus der Leipziger Originalhandschrift"
Bereitet die Wege, bereitet die Bahn BWV 132
Kantate zum 4. Advent
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 660 / Gordon Safari (Arr.)
Aus "Achtzehn Choräle von verschiedener Art aus der Leipziger Originalhandschrift"
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62
Kantate zum 1. Advent
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 661 / Gordon Safari (Arr.)
Schwingt freudig euch empor - Seconda Parte BWV 36
InterpretInnen:
BachWerkVokal Salzburg
Elena Tsantidis, Anne Stadler | Sopran
Jaro Kirchgessner, Lisa Messner | Alt
Alexander Hüttner, Vladimir Slepec | Tenor
Elias Mädler, Shunsuke Suzuki | Bass
Marcin Osiak (KM), Nagi Tsutsui | Violine
Emma Breit | Viola
Hannah Vinzens | Violoncello
Theresa Schilling | Violone
Stefan Peindl, Verena Grundner | Oboe
Makiko Kurabayashi | Fagott
Gregor Unterkofler | Cembalo
Gordon Safari | Dirigent
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Das Programm Bachvent beleuchtet die Werkgruppe der bachschen Adventskantaten und entfaltet mittels dieser Kirchenmusiken den spätantiken Hymnus „Veni redemptor gentium“ des Ambrosius von Mailand, den Martin Luther in die heute bekannte Form des Chorals „Nun komm, der Heiden Heiland“ übertrug. In der zweiteiligen Kantate „Schwingt freudig euch empor“ BWV 36, die diesen Abend rahmt, wird der Choral immer wieder in unterschiedlichen Satztypen verarbeitet, beleuchtet und durchdrungen. Eine vormals weltliche Glückwunschkantate überführt Bach so in den adventlichen Kontext. Die Kantate „Bereitet die Wege, bereitet die Bahn“ BWV 132 entstand 1715 in Weimar und ist liturgisch für den 4. Adventssonntag vorgesehen. Das zentrale theologische Motiv entnimmt Bach der Lesung des Sonntags, die wir bei Jesaja finden: „Bereitet dem Herrn den Weg“. Die Choralkantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 62, lebt von stark kontrastierenden Stimmungen, die sich zwischen meditativem Nachsinnen über das Mysterium und diesseitigem, tumultartigen Kampf bewegen. Ein Meisterwerk dieser Gattung, das Bach in seiner Leipziger Amtszeit komponierte. Johann Sebastian Bach war selbst sein größter Bearbeiter. Aus Kantatensätzen fertigte er beispielweise Orgelbearbeitungen an, wie z.B. die Sammlung der sog. Schübler-Choräle. Gordon Safari beschreitet den umgekehrten Weg und präsentiert die drei großen Orgelbearbeitungen auf den Choral „Nun komm, der Heiden Heiland“ BWV 659-661 in einem anderen Klanggewand. Aus der Sammlung Achtzehn Choräle von verschiedener Art aus der Leipziger Originalhandschrift hören Sie in unterschiedlich besetzten Arrangements für Vokalensemble und Barockorchester immer wieder das Motto des Abends.